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Begriffe der privaten Krankenversicherung in der Kurzerklärung:

Sterbetafel:

In der Beitragskalkulation der Privaten Krankenversicherung spielt neben der Schadenswahrscheinlichkeit, Deckung interner Kosten, Bildung von Rückstellungen u.Ä. auch die Sterbetafel eine Rolle. In der PKV werden Altersrückstellungen gebildet, die helfen sollen, den Beitrag bei steigendem Alter vergleichsweise stabil zu halten. Diese Mittel sollen ja auch bis zum Schluß reichen.

Daher spielt die durchschnittliche Lebenserwartung von privat Versicherten eine Rolle. Diese ist in der Sterbetafel dargestellt. Die privaten Krankenversicherungen müssen alle mit möglichst aktuellen Sterbetafeln arbeiten. Sie werden immer wieder der tatsächlichen Entwicklung angepaßt.

Laser-Operationen

Laser-Operationen der Augen, auch Lasik-Operation genannt, sind für Kurz- oder Weitsichtige denkbar. Jedoch gehört dies nicht zu den erstattungsfähigen Leistungen in der PKV. Bestenfalls gibt es kleine Zuschüsse.

Gerichte, die darüber entscheiden mußten, ob die PKV dies leisten muß, kamen im Wesentlichen auf Folgendes: Das Operationsrisiko hält man für besonders groß. Denn eine solche Operation kann in Einzelfällen auch zur Erblindung führen. Außerdem ist es unmöglich vorauszusagen, ob nach einer Lasik-OP nicht weiterhin eine Brille getragen werden muß (nur eine Schwächere). Bei der Operation wird der natürliche Zustand der Hornhaut irreparabel zerstört. Daher handelt es sich nach Ansicht der Gerichte bei einer Lasik-Operation um eine Art Schönheits-Chirurgie, die lediglich dazu dienen soll, das lästige Tragen einer Brille durch eine optische Korrektur am Auge überflüssig zu machen. Die Fehlsichtigkeit bzw. seine Ursache wird dadurch nicht geheilt.

Hausarztprinzip:

Immer häufiger werden Tarife mit dem Hausarztprinzip an geboten, auch Primärarztprinzip genannt. Dies sind günstige Tarife, wo der Versicherer jedoch will, daß man als Erstes zum Hausarzt geht, ehe man zu Fachärzten geht. Hält man das nicht ein, gibt es Kürzung um 20 oder 25 % von der entsprechenden Rechnung. Dies gilt oft auch für die Verordnungen, wie Medikamente, Massagen, Krankengymnastik etc.- Mitunter ist es auch nötig, den Hausarzt namentlich zu benennen - man kann bei diesen Versicherern auch den Hausarzt also nicht ohne Weiteres wechseln. Risikozuschlag für Sehhilfen:

Einige neuere Tarife in der privaten Krankenversicherung sehen vor, daß es einen Risikozuschlag für das Tragen von Sehhilfen gibt (also Brille, Kontaktlinsen). Das gilt aber nur, wenn das bereits bei Antragstellung zutrifft. Nicht, wenn sich das später ergibt. Die Zuschläge sind überschaubar, wie z.B. 3,- bis 5,- Euro. Man kann dafür mitunter Sehhilfen auch ausschließen lassen, und braucht dann auch keinen Zuschlag zu zahlen.

Fehlende Zähne versichern:

Wenn einem Kunden bei Antragstellung in der PKV Zähne fehlen, würde man diese bzw. deren späteren Ersatz in der Regel mitversichern wollen. Das ist in gewissen Grenzen auch möglich. Sollte dafür jedoch bereits eine Behandlung geplant sein, ist das nicht mehr möglich. Oft kann man 1 fehlenden Zahn sogar ohne Zuschlag mitversichern. Ab da kostet es meistens Geld. Dann bewegt es sich um die 10,- Euro pro Zahn herum. Ab 3 oder 4 Zähne wird es dann schwierig, bzw. gibt es dafür kaum noch Versicherer. Notfalls muß man dann mit einem Leistungsausschluß arbeiten, ehe man gar keinen Krankenversicherer findet.

Zahnleistungen ganz ausschließen

Wenn man selbst Zahnarzt ist, oder einen in der Familie hat, kann man den Zahntarif auch ganz weglassen. Oder wenn man bereits viel Zahnersatz, viele fehlenden Zähne etc. hat, kann man auf die Idee kommen, den Zahntarif erstmal wegzulassen. So kann man immerhin bei einigen Versicherern aufgenommen werden, wenn das sonst nicht gegangen wäre. Oder der Ausschluß der Zähne wäre ohnehin so umfassend, daß man kaum etwas bekäme. Dann kann man wenigstens den Zahntarif sparen, was den Beitrag um 50,- bis 90,- Euro senkt.

PKV für Seefahrer

Wer nicht unter deutscher, sondern fremder Flagge auf See unterwegs ist, fällt nicht in die gesetzliche Krankenversicherung, sondern kann sich auch privat versichern. Es ist zwar nicht leicht, Versicherer hiefür in der privaten Krankenversicherung zu finden, aber es gibt solche. Krankentagegeld kann allerdings für die Auslandstätigkeit nicht versichert werden. Dies würde nur geleistet, wenn man sich krank nach Deutschland "retten" kann.

PKV für Piloten und anderes fliegendes Personal

Angestellte Piloten oder anderes fliegendes Personal, das die Voraussetzung für die private Krankenversicherung erfüllt, kann auch in der PKV aufgenommen werden. Die Versicherer sind davon allerdings nicht alle angetan. Die eigenverantwortlich zusammengestellten Annahmerichtlinien besagen oft, daß Piloten nicht angenommen werden. Oder sie werden zwar angenommen, haben aber Einschränkungen im Krankentagegeld. Dies rührt daher, daß ein Pilot aufgrund der strengen Anforderungen evt. flugunfähig ist, aber gemäß den Richtlinien der PKV nicht so krank ist, daß er als arbeitsunfähig gilt. Gleichwohl will er ein Tagegeld haben, wenn er nicht gerade - statt heimgeschickt zu werden - für Dienste am Boden eingesetzt wird. Im Idealfall nimmt man eine PKV, bei der Tagegeld-Anspruch auch bei Flugunfähigkeit gilt.

Krankenversicherungspflicht Karenzzeit Alleinversicherung von Kindern in der PKV Was sind Wahlleistungen im Krankenhaus Prüfung der Leistungspflicht in der PKV Warum sind Frauen in der PKV teurer als Männer Zweck und Nutzen einer Krankenhaus Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Was kostet es wenn man im Krankenhaus bessere Unterbringung haben will Kinder in der privaten Pflegepflichtversicherung Verschiedene Leistungen Medikamente bzw Arznei in der PKV Entbindungspauschale in der PKV Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Gesetzliche Altersrückstellung Maßnahmen bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht in der PKV Alleinversicherung von Kindern in der PKV ArztTarife in der PKV Ist eine denkbare Arbeitslosigkeit ein Hinderungsgrund für den Beitritt in die PKV Leistungen für Rollstühle in der PKV Alkoholklausel in der PKV Generika in der privaten Krankenversicherung Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Kurtarif Zahnleistungen ganz ausschließen Risikozuschlag für Sehhilfen Krankenversicherungspflicht Borderline Syndrom Forum Depressionen Asperger Syndrom Beitragsbemessungsgrenze Generika in der privaten Krankenversicherung Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Wann besteht Anspruch auf das Tagegeld in der PKV Beitragsbemessungsgrenze Entbindungspauschale in der PKV Höchsteintrittsalter in der PKV Wie gut sind alternative Behandlungen in der PKV versichert bzw versicherbar Mindestbindungsdauern in der privaten Verschiedene Leistungen Medikamente bzw Arznei in der PKV Allgemeine Wartezeiten Können TeilzeitBeschäftigte in der PKV sein Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Generika in der privaten Krankenversicherung Risikozuschlag für Sehhilfen Sind Risikozuschläge in der PKV auf Dauer zu zahlen Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Besondere Wartezeiten Hausarztprinzip Sterbetafel Warum sind Frauen in der PKV teurer als Männer Gruppen oder Sammelversicherungen in der PKV Tagegeld Versicherung Kindernachversicherung in der PKV Verschiedene Leistungen Medikamente bzw Arznei in der PKV Was sind Wahlleistungen im Krankenhaus Künstler und PKV Ist der Arbeitgeberzuschuß auf 1 Krankenversicherer begrenzt Allergien ApothekerTarife in der PKV Können Arbeitslose in der privaten Krankenversicherung sein Welche privaten Krankenversicherungen gibt es eigentlich Gruppen oder Sammelversicherungen in der PKV Tagegeld Versicherung Beamtenanwärter in der PKV Bescheinigung der Arbeitsunfaehigkeit in der PKV Eintrittsalter in der privaten Krankenversicherung Stationäre Zusatzversicherung in der PKV Krankentagegeld Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Kurtarif Gruppen oder Sammelversicherungen in der PKV Tagegeld Versicherung Generika in der privaten Krankenversicherung